Teuere Überraschung!

16. Oktober 2008 19:19

Nachdem wir mehrere Tage im Partyort ‘Airlie Beach’ verbracht haben und uns wieder viel vorgenommen und im Endeffekt kaum was geschafft haben (vor allem in Bezug auf die Aktualisierung dieses Blogs), mussten wir und dann am 15. Oktober den Weg in die nächstgrösste Stadt ‘Bowen’ antreten, um dort die Registation für unser Auto in Angriff zu nehmen. Trotz optimistischster Erwartungen wurden wir aber vom Queenslander Amt zu einer Autowerkstatt weitergeschickt, um dort den ‘Safety Check’ (wie TÜV) zu machen. Diese hat allerdings leider an diesem Tag keine Kapazitäten mehr frei und so mussten wir uns auf einem kleinviechverseuchtem Campingplatz niederlassen, um am nächsten Morgen um neun Uhr erneut bei der Werkstatt vorbeizuschauen. Und natürlich mussten wir verpennen (wirklich nicht extra), kamen anderhalb Stunden zu spät und bereuten das ganze sehr, da wir deswegen bis Nachmittags um drei Uhr warten mussten.

Eine ‘Stunde der Wahrheit’ mussten wir abwarten und bekamen anschliessend die Schocknachricht: die ‘top control bushes’ sind kaputt und müssen für 630 Dollar erneut werden. Neeinnn… und dazu kommen ja auch noch die 60 Dollar kosten für den ‘Safety-Check’, die 170 Dollar für eine ‘Third Part Insurance’ (vergleichbar mit der Haftpflichtversicherung) und die etwa 250 Dollar für die Registration selber. Aber auch nur wenn weiterhin alles gut, denn beim Amt wird der Wagen einer zweiten Untersuchung unterzogen und wenn die Werkstatt Mist gebaut hat… aber soweit will ich nicht denken.

Jedenfalls wissen wir blöderweise bis heute nicht mal, was diese ‘top control bushes’ überhaupt sind (Tipps bitte in den Kommentaren!), schätzen aber, dass es sich um die Stossdämpfer handelt. Nach längerer Überlegung kamen wir dann auch zu dem Urteil, dass es schlimmer hätte kommen können und dass wir so etwas erwarten hätten sollen, bei einem Auto, das gerade mal 12 Jahre alt ist und schon fast 250.000 Kilometer (!) zurückgelegt hat – durch Berge und Wüsten. Jedenfalls haben wir uns damit abgefunden, auch wenn wie die Reperatur auf Grund zu hoher Buskosten auf den Anfang nächste Woche verschoben haben, da wir zuvor den Segeltrip um die ‘Whitsunday Islands’ unternehmen wollen. Dann wird es zwar knapp, da wir erst am 19. Oktober wiederkommen und die Registration am 22. Oktober ausläuft, aber das klappt schon. Da sind wir mal ganz optimistisch…!

Anonsten heisst es jetzt wieder mal: Arbeit suchen, Geld verdienen, sparen… och nö! Dabei wollten wir doch jetzt endlich mal das Tempo etwas anziehen und möglichst schnell die Norden durchfahren, um der Sommerhitze und der Regenzeit zu entgehen. Na ja, es kommt halt immer alles anders, als erwartet – aber so ist das halt wenn man planlos unterwegs ist.

Filed under: Allgemein — Schlagwörter:, , — Mike
Comments (3)

3 Kommentare »

  1. Hier:

    Ein hydrostatisches Gleitlager ist ein Lager, das im Maschinenbau häufig Verwendung findet. Es zeichnet sich durch einen aktiven Schmierstoffkreislauf aus, welcher mit einer externen Pumpe aufrecht erhalten wird und der durch den Lagerspalt geführt wird. Dadurch wird der Nachteil der Hydrodynamischen Gleitlager vermieden, nämlich der beim Anfahren und Auslaufen durch die Mischreibung verursachte hohe Gleitwiderstand und damit verbundenen Verschleiß des Lagers.

    Hauptanwendungsgebiete der hydrostatischen Gleitlager, welche als Linear- oder Rotationslager (Axial- oder Radiallager) gebaut werden können, sind hochpräzise Mess- und Bearbeitungsmaschinen. Die Funktion beruht darauf, dass mittels einer externen Druckversorgung (Pumpe oder Gasdruckbehälter) fortwährend der flüssige oder gasförmige (Luftlager) Schmierstoff über Einlasskanäle in Kammern (Schmiermitteltaschen) zwischen den Lagerflächen gepresst wird und diese dadurch stets durch einen dünnen Schmierfilm voneinander getrennt sind. Dadurch tritt Reibungsverlust nur durch die Scherkräfte der Flüssigkeit auf, die proportional zur Geschwindigkeit sind, mit der sich die Lagerflächen gegeneinander bewegen. Der Reibungskoeffizient ist damit sehr niedrig. Im Grenzfall verschwindender Relativgeschwindigkeit laufen hydrostatische Lager daher praktisch reibungsfrei; ein Stick-Slip-Effekt tritt nicht auf, da kein direkter Kontakt zwischen den Lagerflächen stattfindet. Dies ermöglicht hochgenaue Positionsregelungen im Sub-Mikrometerbereich.

    Und ihr wisst nicht was “bushes” sind^^
    Schöne Grüße!

    Kommentar by Mario — 21. Oktober 2008 @ 09:40

  2. Waaaas?? Ich versteh nur Bahnhof.. !

    Aber schoen von dir zu hoeren und zu lesen, dass du uns treu geblieben bist. Was macht die Kunst bzw. die Musik? Wo bleiben die Link’s von deinen musikalischen Meisterwerken? Und sporn’ mal Emu, Nairolf und die anderen Comicer an, hier (wieder) aktiv zu werden!!

    Mike

    Kommentar by Mike — 21. Oktober 2008 @ 10:48

  3. Das einzige was ich dir musikalisch bieten kann ist das hier:
    myspace.com/seemefuckinrise

    Ansonsten einfach mal schöne Grüße an ACDC…
    Ich trete den anderen mal in den Arsch hier was zu schreiben.

    Kommentar by mario — 23. Oktober 2008 @ 09:55

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