Nachdem wir heute Nacht mehr oder weniger gut geschlafen haben (ich mehr, Jay weniger), haben wir heute Morgen ein kostenloses Frühstück bestehend aus Eiern und Speck auf Brötchen zusammen mit Orangensaft und Kaffee serviert bekommen. Für ein englisches Frühstück hat es relativ gut geschmeckt. Danach sind wir zum AIFS-Headquarter auf der York Street aufgebrochen, um die ganzen australischen Formalitäten abzuklären. Dieses Mal kamen wir nur erstaunliche 15 Minuten zu spät, für unsere Verhältnisse echt pünktlich.
Dort haben wir uns dann einen ellenlangen, dreistündigen Vortrag über lauter überflüssiges Zeug angehört -zumindest kam es uns so vor-, und anschließend eine SIM-Karte mit australischer Handynummer, eine Steuernummer (‘Tax File Number‘, kurz TFN) und ein Konto bei der WestPac-Bank beantragt, um bei notwendiger Gelegenheit auch hier in Australien Geld verdienen zu können.
Im Supermarkt unseres Vertrauens ersteigerten wir außerdem einen Adapter, mit dem man europäische Elektrogeräte auch in den speziellen, australischen Steckdosen mit Strom versorgen kann.
Dann sind wir los gezogen, um uns die Stadt mal ein bisschen näher anzusehen. Junge, Junge. Da kommen vielleicht Eindrücke zustande. Die ganze Stadt ist ziemlich multikulturell, insbesondere Asiaten sind sehr stark vertreten. Das liegt wohl daran, dass ein bedeutender Teil der Bevölkerung aus Einwanderern besteht (außer den Aborigines sind hier ja eigentlich alle Einwanderer).
An der ‘Sydney Harbour Bridge‘ und am ‘Opera House‘ entdeckt man das Sydney, welches man von etlichen Filmen und Postkarten kennt. Leider haben wir es nicht auf die Reihe bekommen, ein schönes Foto von uns Beiden zusammen mit dem Hafenpanorama im Hintergrund zu knipsen. Trotzdem sind einige Bilder von den berühmten Sehenswürdigkeiten entstanden, die in der aktuellen Fotogallerie zu bewundern sind. Des Weiteren befindet sich in dieser auch ein Foto von der ersten Begegnung mit einem australischen Ureinwohner, der mit seinem Ditscheriduh Didgeridoo, kombiniert mit einem Funky-Elektrobeat den Hafen beschallte.
Nachdem wir bereits im Flugzeug jede Menge Besteck, Nahrungsmittel, Schafdecken etc. eingesackt haben, konnten wir auch am Hafen durch geschicktes Vorgehen mehr als zehn Gratisproben ‘Coca Cola Zero‘ abstauben. Praktisch, denn wir waren durstig.
Als es um 6.00 PM dann anfing zu dämmern, ging es durch die Hochhausschluchten der Metropole und mit einigen Abstechern in diverse Szeneboutiquen zurück in das zentral gelegene Hostel.
Dort haben wir versucht ein halbwegs genießbares Gericht aus Nudeln mit einfacher Thunfisch-Tomaten-Sauce auf die Beine zu stellen, was wie zu erwarten aber leider nicht gelang. Es schmeckte jedoch besser als erwartet und durch die Gourmetkochkünste der anderen Hostelbewohner konnten wir Inspiration für die nächsten Tage erlangen.
Guten Appetit!


das hört sich doch geil an, Jungs
ich hoffe ihr habt spass
ganz liebe grüße caro
Kommentar by Caro B — 14. August 2008 @ 19:55
Jetzt weiß ich auch mal, wie so ein Blog aussieht und schreibe meinen allerersten Kommentar. Naja, wenn man ein Handy nur als Notfall-Tool kennt, welches nach einem Jahr noch 14 Euro Restguthaben von 15 aufgeladenen Kröten hat, ist das doch kein Wunder.
Wir wünschen euch eine spannende Zeit und viele einmalige Erfahrungen,
Aunt Äindria, uncle Fränk and cousin Georgina
Kommentar by Aunt Äindria — 14. August 2008 @ 22:05
Bis jetzt laeuft in der Tat alles super!
@ Andrea: Schoen, dass wir dich/euch in die Blogwelt einfuehren durften. Es gibt einige klasse und interessante Blogs zu entdecken!
Kommentar by Mike — 15. August 2008 @ 06:50