Wir wollten heute eigentlich sowieso früher aufstehen.. aber so früh nun auch wieder
nicht.
Gegen Viertel vor sieben wurden wir durch ein penetrantes Geräusch aus dem Schlaf gerissen. Jay dachte erst: ‘Wer zum Teufel schreit da so?’, Mike hielt es für einen extrem nervtötenden Wecker, aber schon nach wenigen Sekunden wurde uns klar, dass es sich um den Feueralarm des Hostels handelte.
Wir hatten trotzdem die Ruhe weg, gingen erstmal zur Toilette und weckten freundlicherweise auch unsere englische Mitbewohnerin. Als es dann aber verdächtig nach verschmorrten Plastik roch und vor unserem Fenster zwei Mannschaftswagen der Feuerwehr mit Blaulicht uns Sirene vorfuhren, überkam auch uns der Drang das Zimmer zu verlassen. Trotz allem packten wir aber die wichtigsten Papiere, unser Geld und Jays Notebook zusammen und verließen dann den Raum. Eigentlich wollten wir schnell alles in ‘Fränk’ packen, aber dann fiel uns ein, dass man den Aufzug im Brandfall ja nicht benutzen darf. Wir hätten unseren treuen Gefährten also in der Flammenhölle zurück lassen müssen und nahmen die Treppe.
Aber bereits da kamen uns die ersten Jugendlichen entgegen und sprachen von einem Fehlalarm. Wir wollten uns dies aber lieber von offizieller Seite, bestätigen lassen und gingen somit ganz runter. An der Rezeption saß der Besitzer des Hostels, der bereits abwinkte und ziemlich überrascht schien, dass wir auf den Alarm überhaupt reagiert haben und besonders angezogen und mit Gepäck vor ihm standen.
Also wieder zurück ins Bett und weiterschlafen. Was für ein beschissener Start in den Tag!


Tatütata, die Feuerwehr.
Ihr glaub gar nicht wie oft die Feuerwehr zu falschen Alarmen gerufen wird.
Kommentar by Chris — 3. Januar 2009 @ 15:49