Mit der vorausgehenden Willkommensrede hat Mike eigentlich die wesentlichsten Punkte aufgegriffen. Beginnen wir mit etwas informativen.
Vor unserer Ausreise mussten wir noch einige Papiere beantragen:
Visum
Das ‘Working Holiday Visum‘ ,welches uns erlaubt Australien für ein Jahr zu besuchen und dort zu arbeiten, kann ganz einfach online beantragt werden. Nach einigen Angaben zur Person schickt man seinen Antrag ab und bekommt bereits wenige Tage später die Bestätigung für seine Aufenthaltserlaubnis. Der Spaß kostet 190,- AU$ (120 €) Gebühr und kann mit Kreditkarte bezahlt werden.
Reisepass
Ich bin noch nie außerhalb der EU gereist und so hatte ich keinen Reisepass. Bei einer freundlichen Beamtin des Bürgerbüro im Rathaus beantragten Mike und ich den Reisepass für jeweils 37,50 € (bis zum 24. Lebensjahr).
Internationaler Führerschein
Um die Verständigung zu vereinfachen und Mißverständnisse zu vermeiden sollte man neben seinem EU-Führerschein einen internationalen Führerschein mit sich führen. Für 15 € kann man diesen ebenfalls im Rathaus beantragen.
Kontonachweis
Nach den Bedingungen des ‘Working Holiday Visum‘ muss der Einreisende über ausreichende Geldmittel in Höhe von 5000 AU$ (~ 3000 €) verfügen. Ein Liquiditätsnachweis kann in Form eines Kontoauszugs, welcher nicht älter als 14 Tage sein sollte, gebracht werden. Ich habe aber gehört, dass dieser nur stichprobenartig und sehr sporadisch am Flughafen kontrolliert wird. Dabei haben sollte man ihn aber trotzdem!
Internationaler Impfpass
Wir haben uns vor der dem Beginn unseres Abenteuers noch gegen Tetanus sowie Hepatitis A und B impfen lassen. Bei der Gelegenheit haben wir uns direkt einen internationalen Impfpass geben lassen. Schutzgebühr: 1 Euro
Lebenslauf und Zeugniskopie
Für die Jobsuche in Australien sollte eine Kopie des Zeugnisses und ein korrekter Lebenslauf auf Englisch sehr hilfreich sein. Natürlich kann man den Lebenslauf auch vor Ort schreiben, doch kann es nicht schaden diesen bereits in Ruhe hier in Deutschland anzufertigen, insbesondere da er hier von Bekannten mit guten Englischkenntnissen auf Fehler kontrolliert werden kann. Von Zeugnis und Lebenslauf sollten direkt mehrere Kopien gemacht werden.

