Ich wollte euch nur wissen lassen…

6. Februar 2009 04:08

.., dass wir momentan in ‘Melbourne’ sind, im größten Hostel weltweit, mit über 600 Betten und einer leider viel zu kleinen Küche. Zudem sind wir recht nahe an der City gelegen, weshalb wir hier auf Grund der 3,8 Millionen Einwohner ein schon sehr vielfältiges Angebot an Entertainment haben, v.a. in den Abendstunden.

Bevor wir übrigens hier angekommen sind, haben wir auf der Strecke zwischen ‘Adelaide’ und ‘Melbourne’ die berühmte ‘Great Ocean Road’ befahren, die wirklich einige der besten Naturschauspiele der bisherigen Reise dargeboten hat, angefangen vom Sonnenuntergang bei den ’12 Apostels’ bis hin zu überragenden Felsvorsprüngen an himmlischen Stränden und Buchten mit meterhohen Wellen (Fotos folgen). Zum Glück hatten sich die Temperaturen auch wieder etwas abgekühlt, obwohl es morgen wieder 43 Grad warm werden soll und einen Tag darauf auf eisige 23 Grad abkühlen.

Wir sind jedenfalls bester Laune, obwohl die letzten 30 Tage unserer Australientour angebrochen sind und wir wegen des Autoverkaufs nach 6 Monaten den Campervan nun doch mal von innen und außen sauber machen müssen, was wir zuvor trotz dreckigster Outbacktouren blöderweise ignoriert haben. Aber wir gehen es bald an.. morgen!

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Zurück aus dem Nirgendwo

27. Januar 2009 17:55

Nachdem wir in ‘Fremantle’ spontan einen Tag später aufgebrochen waren, da unser Campervan noch mit einem neuen Ölfilter ausgestattet wurde, legten wir auf Grund einiger ungewollter Umwege in den ersten Tagen nur wenige hundert Kilometer Strecke zurück. Unser Weg führte uns die Westküste herunter, vorbei an traumhaften Buchten und Stränden bis hin zu berühmt-berüchtigten Orten Miami, Florida und später auch Denmark. Nach zwei Tagen kamen wir dann in ‘Mageret River’ an, wo wir eigentlich bei einer Weintour durch kostenlose “Tastings” endlich auf den Geschmack deliziösen Weins kommen wollten. Dies hatte sich dann allerdings auf Grund der planungsaufwendigen Umstände erledigt und so reisten wir etwas enttäuscht weiter, erst wieder aufgeheitert durch ein köstliches, kostenloses Käse-Probeessen, das uns sofort ins Auge stach – gekauft hätten wir dann auch fast etwas. (weiterlesen…)

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Flashback: Die Westküstentour Pt. 2

19. Januar 2009 17:16

Liebe Freunde gepflegter Unterhaltung,

hier kommt nun der zweite und leider schon letzte Teil unserer spektakulär-unterhaltsamen Westküstentour (Teil 1), die viele einzigartige Erfahrungen, eindrucksvolle Bilder und lachhafte Begebenheiten mit sich gebracht hat. Lasst es euch schmecken…

>> Fotos
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Flashback: Die Westküstentour Pt. 1

12. Januar 2009 18:42

Lang, lang ist’s her, aber lange noch nicht vergessen. Deshalb werde ich jetzt mal so informativ-unterhaltsam wie möglich von den Vorkommnissen aus den vergangenen Wochen vor ‘Fremantle‘ berichten. Diese Beiträge sind damals aufgrund der schlechten Strom- und Internetmöglichkeiten etwas auf der Strecke geblieben.

Fangen wir also recht weit vorne an:

Nachdem wir unsere mehr oder weniger spannende Wildnistour kurz nach ‘Darwin‘ hinter uns gebracht hatten, durften wir erstmal das großzügige Geschenk des “Australian Governments entgegennehmen und eine saftige Strafe für die Strafzettel 3 & 4 in Kauf nehmen. Nachdem wir uns von dieser bodenlosen Unverschämtheit und den ungerechtfertigten Empörungen gegenüber AIFS erholt hatten, ging unsere planlose Reise auch schon weiter: gen Süd-Westen, mit mehr als 1.500 km bis zu unserem nächsten ZielBroome‘ – diesmal zwar auf asphaltiertem Highway, aber dennoch immer noch mitten im Nirgendwo.
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2 (!) neue Fotogallerien

28. Dezember 2008 14:36

Haltet euch fest: Heute gibt es hier auf PlanlosUnterwegs.de das absolute Spitzenangebot, das ihr nicht abschlagen könnt und so schnell nicht wieder finden werdet! Denn wir bieten euch nicht eine, nicht drei und auch keine fünf, nein, wir bieten euch ganze zwei Fotogallerien auf einen Schlag an, prall gefüllt mit unterhaltsamen, abenteuerlustigen und atemberaubend wunderschönen Fotos von u.a. einem Nationalpark mit monströsem Wasserfall (Name entfallen), paradiesischem Strand am ‘Mission Beach‘, dem ‘Waterfall Drive‘ (3 Wasserfälle mit Schwimmmöglichkeiten), ‘Cairns‘ und weiteren exklusiven Bildern von grünstem Urwald an der Ostküste bis hin zu tristesten Einöden im Outback auf unserem planlosen Trip mit ungeahnten Strapazen durch den Norden (Teil 1/Teil 2).
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15.000

11. Dezember 2008 06:29

Wir haben gerade mal nachgerechnet:

Seit unserem Start in Sydney am 19. August 2008 sind wir nun ganze 15.000 km gefahren.

Nun machen wir erstmal Pause. :)

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Wild, Wild West

30. November 2008 12:24

Die 250.000 KM auf unserem Tacho sind voll und die Westküste ist erreicht.

Während wir uns am Freitag noch unter Wasserfällen im Litchfield Nationalpark kurz vor Darvin erfrischt haben, konnten wir heute das kühle Nass des Indischen Ozeans geniessen.

Das tut gut bei den knapp 40°C im Schatten.

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Angst vor Aboriginies

24. November 2008 15:29

Nachdem wir sehr erleichtert den Weg aus den Untiefen des Outbacks gefunden haben, fuhren wir endlich wieder auf einem gesicherten Higway Richtung ‘Darwin’. Auf diesem Weg lag ‘Katherine’, eine auf der Landkarte eher unauffällige, kleine und ungeahnt furchtbare Stadt. Denn als wir an einem Freitag, dem 21. November, um etwa 9 Uhr Abends dort ankamen, trauten wir unsere Augen kaum. Die ganze Stadt wurde mehr oder weniger regiert von Aboriginies. Aber keine wirklichen Ureinwohner, wie man sie von Postkarten oder sonst woher kennt. Nein, lauter verwahloste, betrunkene, sich prügelnde und Touristen anpöbelnde Aborigínies, vor denen wir von Anfang an -bedingt durch pure Angst- eine vernünftige Distanz hielten. Das hieß, erstmal Fenster zu, Knöpfe runter und Wertsachen verstaut, bevor wir dort das mutige Risiko eingingen und anhielten. Denn man hat schon viel von unangenehmen Begegnungen und materialistischen Enteignungen durch Aborigies gehört.
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And the Winner is…

15:26

Jetzt mal ehrlich, gäbe es einen Preis für die größten Vollidioten des Jahres würden Mike und Ich wahrscheinlich nicht nur nominiert werden, sondern direkt den Ehrenpreis für die Kategorie „Aus Fehlern nicht lernend“ erhalten. Denn obwohl uns der Schrecken um Murphys Tod immer noch tief in den Knochen steckte, machten wir uns nach einem Aufenthalt in ‘Burketown’ auf dem Weg über das Roadhouse ‘Hell’s Gate’ nach ‘Borroloola’. Auf der letzten Etappe zwischen dem Restaurant (das selbstverständlich geschlossen war) und unserem Zieldorf lagen 400 km uns sonst Nichts. Weder eine Tankstelle, noch andere Anzeichen für Zivilisation. Dafür aber ‘unsealed Road’, d.i. unbefestigte Fahrbahn, die zwar so breit war wie eine mehrspurige Autobahn, dafür aber eine Bodenkonsistenz wie ein schlechter Waldweg und das Geschwindigkeitshindernis von tausenden Schlaglöchern und Regenrillen aufwies. Bedingt auch durch die Wetseason, die im ‘Northern Territory’ zu alltäglichen, sintflutartigen Regenfällen führt, waren dazu auf der Strecke riesige Wasserlachen zu finden, die eher größeren Teichen bzw. Seen Konkurrenz machten und nicht unhäufig die komplette ‘Straße’ verschluckten. Da wir aber nicht wussten, zu welcher Tiefe unser alter Eco mit seinem Zweiradantrieb solche Pfützen meistern könne (auf der gesamten Strecke sahen wir drei Autos, die allesamt Allradantrieb besaßen) und die Wasserlöcher teilweise fast knietief waren, hatten wir bei dem ersten besonders großen Wasserhindernis eine „grandiose“ Idee.

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Das Abenteuer beginnt… (oder: ‘Murphy’s Law’)

20. November 2008 00:48

Wir mussten ja schon einiges mitmachen auf dem Weg von Sydney die Ostküste hoch. Wir haben Dörfer gesehen, von denen wir dachten, es ginge kaum kleiner. Wir sind auf Straßen gefahren, auf denen wir dachten: “Wo zum Teufel sind wir?”. Und wir haben die Natur von einer Seite kennengelernt, von der wir auf der einen Seite beeindruckt fanden, von der wir aber auf der anderen Seite auch verwirrt waren, da an solch entlegenen Orten überhaupt Menschen leben. Aber das war alles Kinderkram!
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