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Nach dem wir bereits vor langer Zeit die Vorbereitungen für Fraser Island gepostet haben, kommen nun endlich unsere wirklichen Erlebnisse auf Fraser Island:
Als wir dann am nächsten Tag tatsächlich schon um kurz nach Acht aufbrachen, um in unserem Sinne pünktlich bei der Autovermietung zu sein, hatten wir gemischte Gefühle was unsere Reisepartner anging. Dass es sich nicht um zwei weibliche Supermodels in den Ferien handelte, hatten wir zwar schon vermutet. Aber da es sich um Backpacker handeln sollte, hofften wir wenigstens und wie bereits gesagt auf gute Saufkumpanen, mit deren Interessen wir uns identifizieren konnten. Nur Mike hatte wenige Minuten vorher eine sehr pessimistische Vorahnung und sagte wie in Trance vor Müdigkeit voraus, dass es sich bei unserem Pech wahrscheinlich um „ein 30-Jähriges, spanisches Pärchen, welches kein Englisch spricht“ handelt. (Und die Zweifel waren berechtigt, denn seit wir unseren Freund Fränk in Sydney zurück gelassen hatten, war unser Glück wirklich recht spärlich gesäht. Wohl ein Fluch der auf uns lastet, da wir einen guten Kameraden zurück gelassen hatten – ich, Jay, war ja von Anfang an dagegen!!.. und ich, Mike, war einfach so realistisch zu sehen, dass Fränk nicht ins Auto gepasst hätte, aber egal. Zurück zum Thema.)
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Wir sind zurück von unserem eintägigen Trip mit Übernachtung auf der wunderschönen, wie aus Postkartenbildern gestrickten Paradiesinsel namens ‘Magnetic Island’ (kurz ‘Maggie Island’). Es war eine wirklich prägende Erfahrung, denn die einfach nur traumhaften Buchten und Korallenriffe, noch nie zuvor gesehene Flora und Fauna und das Wechselspiel zwischen zu heißem Klima, aber anschließender angenehmer Abkühlung im Meer hielten uns durchgängig bei bester Laune – trotz diverser “Stolpersteine”, die wir uns unfreiwillig selbst in den Weg gelegt hatten, aber dazu später.
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Nachdem wir es gestern (20. September) auf Grund des langen Anfahrtsweges leider nicht geschafft haben, den ‘Cooloola National Park‘ beim ‘Rainbow Beach‘ zu besuchen, haben wir diese Aktivität auf heute (21. September) verlegt. Planlos wie immer, mussten wir zu allererst und zu beidseitigem Entsetzen feststellen, dass wir mit unserem Campervan nicht weit kommen würden, da die Strecke nur für 4WDs ausgelegt war und wir daher die insgesamt ca. 16 Kilometer lange Distanz durch den Park zu Fuß gehen müssten – bitter, da wir gerade diesen Tag zum entspannten ‘Tag am Meer‘ erklärt hatten.
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Um die chronoligische Reihenfolge einzuhalten, beginnen wir zu Beginn des Rückblicks logischerweise mit dem Ereignis, das am weitesten zurückliegt: der Surfkurs. Bei ‘Merick´s Surfschool’ in ‘Noosa Heads’ kann man die Chance nutzen, bei einem echten Surfweltmeister den professionellen Umgang mit dem Surfboard zu lernen. Nachdem wir glücklicherweise über ein Hostel, in welchem wir nicht eingecheckt hatten, einen 20 Dollar-Rabatt ergattern konnten, meldeten wir uns für nur 35 Dollar beim Surfkurs an. Bei strahlendem Sonnenschein, auf den wir leider zwei Tage warten mussten (in dieser Zeit hatten wir unseren ersten Koala gesichtet; s.u.), trafen wir dann Mittags am Mainbeach von ‘Noosa’ ein und wurden direkt mit einfachen Longboards versorgt. (weiterlesen…)
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Als wir am Morgen des 30. Augusts zum wiederholten Male auf der ‘Yelgun-Restarea’ in der Nähe von ‘Byron Bay’ erwacht sind, haben wir uns spontan dazu entschlossen, dass unsere planlose Reise nun endlich weitergehen muss. Irgendwie hat uns auch nicht mehr viel an ‘Byron Bay’ gereizt (mit Ausnahme des kostenlosen Internets vielleicht) und außerhalb der Season war dort von den Besucherzahlen her sowieso wenig los. Also haben wir uns den misslungenen Reis vom Vortag nochmal in der Pfanne warm gemacht (wir haben ihn mit ‘Sambal Oelek’, Ketchup und ‘Chicken-Flavour’ sogar doch noch irgendwie richtig schmackhaft bekommen) und sind Richtung Brisbane aufgebrochen, allerdings mit der Idee -und auf den Rat vieler hin-, vorher noch im ‘Surfer’s Paradise’ vorbeizuschauen. Und dieser Ort ließ vom Namen her schon Großes erwarten…
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Nach einer weiteren Nacht auf einem modern eingerichteteten Rastplatz in der Nähe von ‘Billinudgel’, wo wir aus gegebenen Anlass spontan Billignudeln aßen (Spaghetti aus der Dose für nur 45 Cent – wirklich nicht zu empfehlen!), checkten wir auf einem Campingplatz in ‘Byron Bay’ ein. (weiterlesen…)
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Hätte uns vor einem halben Jahr jemand erzählt, dass wir uns Down Under erkälten werden, hätten wir diese Person wahrscheinlich ausgelacht.
Nach der letzten Nacht im ‘Econovan’ ohne Schlafsack, die wir beide einstimmig als kälteste Nacht unseres Lebens bezeichnen, haben wir beide Halsschmerzen und Schnupfen. Es war sooo kalt. Wir haben eigentlich kaum geschlafen, aber obwohl uns zum Weinen zu Mute war, haben wir uns andauernd über diese absurde Situation und unsere eigene Planlosigkeit kaputt gelacht.
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