And now, the end is near,…

19. Januar 2009 17:48

.. and so I face the final curtain.
My friends, I’ll say it clear;
I’ll state my case of which I’m certain.

Geschockt haben wir neulich festgestellt, dass wir bereits über einen Monat hier in ‘Fremantle‘ sind und nachdem Mike nach einigen ‘leichten’ morgendlichen Verspätungen die Arbeit im “Mad Monk” gekündigt hatte, da die Reisekasse wieder halbwegs gefüllt ist, machen wir uns morgen wieder auf den Weg. Nächstes Hauptziel ist ‘Melbourne‘ (wo gerade die ‘Australien Open‘ im Tennis stattfinden) und alles was dazwischen liegt.

Eigentlich wollten wir bereits heute ausziehen (unser Zimmer ist auch bereits anderweitig an zwei brasilianische Bekannte vermietet), aber wer uns kennt, weiß, dass wir es mit Begriffen wie der Pünktlichkeit nicht so haben. Da noch soviel gemacht werden musste und der Abschied uns so schwer fiel, haben wir also spontan entschlossen noch einen Tag länger zu bleiben. Wir haben zwar offiziell kein Bett mehr, aber wir nächtigen heute einfach mal auf der Couch – schliesslisch haben wir hier sowieso schon die ein oder andere Nacht verbracht.

Was kann man sonst noch groß sagen über die letzten Wochen? Eigentlich nicht viel. Wir haben viel gefeiert, viel zu viel Geld im größten Club Fremantles‘, dem “Metropolis, gelassen, ab und zu auch mal gekocht (Danke an Tobi für das tolle Curry-Chilli-Chicken-Rezept) und waren tatsächlich auch ein paar mal am Strand, wo wir unter anderem ein tolles BBQ am letzten Freitag beiwohnen durften. Neujahrsvorsätze wurden weniger eingehalten, aber das Jahr ist ja noch jung.

Ansonsten haben wir viel gearbeitet, unsere Weiterreise nach Südostasien gebucht und geplant und auch sonst das Internet mit viel Kontakt in die Heimat und diversen Downloads verschiedener Unterhaltungsmedien ausgenutzt, sodass zeitweise sogar das Trafficvolumen überschritten wurde und die Verbindung im ganzen Haus zeitweilig komplett auf Eis gelegt war. Um unsere akademische Laufbahn haben wir uns auch ansatzweise gekümmert (ich habe meinen “Letter of Motivation” heute fast fertig gestellt) und daher blicken wir zuversichtlich in die nächsten, aufgabenfreien Wochen. Zudem haben wir einige wirklich tolle Leute kennen gelernt, wie zum Beispiel den brasiliansisch-japanischen Jeferson Kawamoto, den wir hoffentlich bald in Deutschland zum “Aiisbaain” (Eisbein) essen begrüßen dürfen. “Why not?”

Also wie ihr seht, liebe Frierenden, haben wir die letzten Wochen mit einem verantwortungsvollen Mix aus Freizeit und Pflichterfüllung geschmückt, auch wenn nicht selten die Nacht zum Tag gemacht haben und doch mehr in der deutschen Zeit lebten. Aufgestanden sind wir dann auch öfter mal, wenn die anderen bereits Feierabend gemacht haben, ins Bett gegangen, wenn’s morgens wieder los ging. Tja…

Filed under: Fremantle — Schlagwörter: — Jay
Comments (3)

3 Kommentare »

  1. Ja, ja so kennt man uns ja! ich steh auch immer am liebsten auf wenns wieder dunkel wird (was einem hier ja nicht schwer fällt da es ja um 5 schon fast wieder dunkel ist) Ansonsten ist alles easy going, fürs abi lernen und so! wünsch euch viel spaß timm

    Kommentar by Timm — 21. Januar 2009 @ 11:34

  2. Hoffentlich gibt es dann
    auch wieder neue fotoalben ! :D !

    Kommentar by Tim — 23. Januar 2009 @ 08:53

  3. Hey Boyz, danke für die Karte. es is echt verflucht kalt hier.
    Ansonsten alles cool
    RIP Dönermann
    P.S Geiernasen

    Kommentar by do — 26. Januar 2009 @ 11:51

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