Die Registration ist abgeschlossen; Eco wieder fahrbereit.
Details folgen…
Die Registration ist abgeschlossen; Eco wieder fahrbereit. Details folgen…
Ja, so können kleine Unaufmerksamkeiten plötzlich zu grossen Strapazen werden: Denn aus einem eingescannten Brief, den ich heute von der Organisation AIFS erhalten habe, konnte ich entnehmen, dass wir schlicht und einfach geblitzt wurden. Das wird auch der Grund sein, warum wir das Auto nicht registrieren können. Etwas happig ist nur, dass wir für gerade mal 6 km/h Geschwindigkeitsübergrenzung (… also doch eher 19 km/h, aber 13 km/h Überschreitung sind erlaubt) ganze 150 Dollar bezahlen müssen. Das einzig günstige daran ist der momentane Euro-Dollar-Kurs, der uns bedingt durch die Finanzkrise in Deutschland ein Tauschverhältnis von 2:1 einbringt (1 Euro = 2 Dollar). Also von daher zeitlich ganz praktisch.
Es ist ja immer das Gleiche. Wenn einmal etwas schief laeuft, dann geht alles den Bach runter. Als wir bzw. Mike nach der Reparatur und bestandenem Safetycheck die Autoregistrierung nun vollenden wollte, meinte der Beamte hinter dem Schalter, dass dies im Moment nicht moeglich sein, da vorher das entsprechende Amt in New South Wales kontaktiert werden muss. Dies koennte nach seiner Aussage bis zu drei Wochen dauern und im schlimmsten Fall koennen wir das Auto nie wieder benutzen. Das heisst, dass wir trotz Zeitdrucks nun immer noch nicht weiterfahren koennen und auf die Erloesung durch irgendeinem langsamen Beamten aus New South Wales angewiesen sind. Doch damit nicht genug ist es heute noch viel dicker gekommen: Aus dem heiterem Himmel (und der ist hier in Queensland wirklich mehr als blau) hat mein Notebook den Geist aufgegeben und ich kann nicht mehr arbeiten. Das ist gerade auf Grund von extrem guter Auftragslage und damit verbundenen Termindruck sehr problematisch und ich werde daher Airlie Beach mit schweren Herzens verlassen muessen um in Bowen einen Fachhaendler zwecks Problemloesung aufzusuchen. Andererseits freue ich mich aber auch, denn die letzten Tage Marathon-Besaeufnis im Cala Ratjada von Australien hinterlassen Ihre Spuren in der Reinheit meiner Gesichtshaut und ein dickes Loch in meiner Geldboerse. Zwar habe ich auch viel gearbeitet und daher keine Minusgeschaefte gemacht, doch sieht das ohne Laptop nun anders aus. Bitter! Aber wie sagt man doch so schoen? “Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Tequila und Salz.” Das werde ich mir dann mal zu Herzen nehmen und gleich ordentlich anstossen gehen. Schoenen Sonntag noch!
Ich krieg hier unten wirklich nicht viel von den Geschehen in der Welt und speziell in Deutschland mit. Aber irgendeine krasse, internationale Finanzkrise ist soweit ich weiss im Gange, soweit ich das richtig mitgekriegt habe. Das wurde mir nämlich eben in der Bank erzählt, nachdem ich mit über den Dollar-Euro-Kurs informieren wollte. Dieser hat sich wohl in den letzten Tagen stark verändert, allerdings zu unserem Vorteil. Denn wo ich für 100 Euro am Anfang dieses Trips gerade mal 161 AUD bekommen habe, kann ich jetzt ganze 180 AUD rausbekommen. Recht günstig, gerade jetzt, wo die ganzen Kosten für die Registration, den Segeltrip, das Backpacker-Hostel usw. anfielen.
Nachdem wir es mal wieder fertig gebracht haben, unsere regelmässige Berichterstattung schleifen zu lassen, müssen wir jetzt natürlich einiges nachholen/-schreiben, um euch (unsere lieben, treuen Leser, die aber leider keine Kommentare schreiben!!) auf dem Laufenden zu halten. Tut uns auch echt Leid, dass wir speziell in letzter Zeit so selten dazu kamen, den Blog zu aktualisieren, aber es gab einfach viel zu tun und die Tage hier unten gehen einfach viel zu schnell um (nach dem Motto: „Wie waren die letzten Tage?“ – „Hell, dunkel, hell, dunkel…“). Dafür fiel aber auch einiges an, wie zum Beispiel die Reperatur und Registration unseres Autos, die wir aber immer noch nicht im Kasten haben, obwohl die Zulassung in zwei Tagen abläuft. Zudem waren wir auf einem dreitägigen Segeltrip um die ‘Whitsunday Islands’, worüber ein ausführlicher Bericht und wirklich wunderschöne Fotos vom z.B. ‘Whithaven’-Strand in Kürze folgen.
Nachdem wir mehrere Tage im Partyort ‘Airlie Beach’ verbracht haben und uns wieder viel vorgenommen und im Endeffekt kaum was geschafft haben (vor allem in Bezug auf die Aktualisierung dieses Blogs), mussten wir und dann am 15. Oktober den Weg in die nächstgrösste Stadt ‘Bowen’ antreten, um dort die Registation für unser Auto in Angriff zu nehmen. Trotz optimistischster Erwartungen wurden wir aber vom Queenslander Amt zu einer Autowerkstatt weitergeschickt, um dort den ‘Safety Check’ (wie TÜV) zu machen. Diese hat allerdings leider an diesem Tag keine Kapazitäten mehr frei und so mussten wir uns auf einem kleinviechverseuchtem Campingplatz niederlassen, um am nächsten Morgen um neun Uhr erneut bei der Werkstatt vorbeizuschauen. Und natürlich mussten wir verpennen (wirklich nicht extra), kamen anderhalb Stunden zu spät und bereuten das ganze sehr, da wir deswegen bis Nachmittags um drei Uhr warten mussten.
Kurz und bündig wegen Zeit- und Schlafmangels: Party gemacht; eine ‘Whitsunday Islands’-Segeltour für 320 Dollar gebucht; auf dem Koala-Campingground für drei Tage gepennt, obwohl wir nur für eine Nacht gebucht hatten; Leute aus Bundaberg wiedergetroffen; 20 Dollar auf der Strasse gefunden; für 20+ Dollar Alkohol gekauft; anschliessend Party gemacht und ein paar Mädels kennengelernt; ähhh… das war’s, jetzt geh’ ich wieder pennen.
Umso kleiner das Dorf, umso weniger Zähne im Mund!
Vergesst das gute Steakhaus im Steinhaus um die Ecke, denn wir waren auf dem Weg von ‘Bundaberg’ nach ‘Airlie Beach’ in der Rinderhauptstadt Australiens genannt ‘Rockhampton’ unterwegs. Dort konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, ein gutes Stück Rind zu essen, auch wenn es leider viel zu wenig für unsere hungrigen Mägen war. Unser anfängliches Ziel war in dieser Hinsicht einfach: in unserem Reiseführer wurde von einem Restaurant mit einem All-You-Can-Eat-Angebot für 13 Dollar geworben. Nichts wie hin also, auch wenn sich das ganze als schwieriger erwies als gedacht. Denn weder die Stadtkarte und das darauf eingezeichnete Restaurant waren richtig dargestellt, noch wussten die örtlichen Taxifahrer von diesem Laden. Also mussten wir uns mit dem zweitbesten zufrieden geben und genehmigten uns dann für 10 Dollar je ein Steak mit Chips.
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