Als wir am Morgen des 30. Augusts zum wiederholten Male auf der ‘Yelgun-Restarea’ in der Nähe von ‘Byron Bay’ erwacht sind, haben wir uns spontan dazu entschlossen, dass unsere planlose Reise nun endlich weitergehen muss. Irgendwie hat uns auch nicht mehr viel an ‘Byron Bay’ gereizt (mit Ausnahme des kostenlosen Internets vielleicht) und außerhalb der Season war dort von den Besucherzahlen her sowieso wenig los. Also haben wir uns den misslungenen Reis vom Vortag nochmal in der Pfanne warm gemacht (wir haben ihn mit ‘Sambal Oelek’, Ketchup und ‘Chicken-Flavour’ sogar doch noch irgendwie richtig schmackhaft bekommen) und sind Richtung Brisbane aufgebrochen, allerdings mit der Idee -und auf den Rat vieler hin-, vorher noch im ‘Surfer’s Paradise’ vorbeizuschauen. Und dieser Ort ließ vom Namen her schon Großes erwarten…
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Für alle die uns virtuell hinterher reisen wollen, haben wir nun - Google sei Dank - das passende Tool integrieren können. Auf einer Karte von Google Maps haben wir alle Orte, an den wir etwas länger verweilt haben aufgeführt: Enjoy your Journey!
Wie bereits beschrieben hat uns gestern ein Unwetter heimgesucht und auch heute ist das Wetter wechselhaft uns ab und zu kommen ein paar Regentropfen hinunter. Jetzt habe ich gerade mal das Wetter fuer die nächsten Tage angeguckt und feststellen müssen, dass es die nächsten Tage so regnerisch bleibt. Wir überlegen nun, vielleicht schon früher als geplant aus ‘Byron Bay’ zu verschwinden und Richtung ‘Cairns’ zu fahren, wo das Wetter mit 20% Niederschlagsrisiko und durchschnittlichen 23° C besser zu sein scheint. Manno.. ich will kein Regen! Da fühlt man sich ja fast wie zu Hause
Ja, wir wissen es.. Es war jetzt eine längere Zeit still und wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen, was daran lag, dass wir fernab von jeglicher Zivilisation unterwegs waren und daher keine Möglichkeit hatten, die Blogbeiträge, die wir sehr wohl regelmäßig verfasst haben, online zu stellen. Nun erscheinen hier aber rückblickend sechs Beiträge sowie ein neues Fotoalbum in der Hoffnung, euch damit zufrieden zu stellen
Nach einer weiteren Nacht auf einem modern eingerichteteten Rastplatz in der Nähe von ‘Billinudgel’, wo wir aus gegebenen Anlass spontan Billignudeln aßen (Spaghetti aus der Dose für nur 45 Cent – wirklich nicht zu empfehlen!), checkten wir auf einem Campingplatz in ‘Byron Bay’ ein. (weiterlesen…)
Nachdem
Hätte uns vor einem halben Jahr jemand erzählt, dass wir uns Down Under erkälten werden, hätten wir diese Person wahrscheinlich ausgelacht. Nach der letzten Nacht im ‘Econovan’ ohne Schlafsack, die wir beide einstimmig als kälteste Nacht unseres Lebens bezeichnen, haben wir beide Halsschmerzen und Schnupfen. Es war sooo kalt. Wir haben eigentlich kaum geschlafen, aber obwohl uns zum Weinen zu Mute war, haben wir uns andauernd über diese absurde Situation und unsere eigene Planlosigkeit kaputt gelacht. |
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Der Leuchtturm auf dem ‘Cape Byron’ gilt als der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Obwohl das Wetter heute nach wie vor trüb und wechselhaft war, besuchten wir nach Checkout am Campingplatz um 10 Uhr am Morgen (oder doch eher mitten in der Nacht) das Wahrzeichen von ‘Byron Bay’. Bereits seit 1901 führte dieser unzählige Seefahrer durch undurchsichtige und gefährliche Gewässer an die Küste und die Aussichten auf umliegende Strände und Küsten sind auch heute noch so eindrucksvoll wie sonst nirgendwo in dieser Region. Zudem kamen wir sogar in den Genuss (von weiter Distanz und mit etwas Fantasie) die ersten Delphine und/oder Wale gesehen zu haben. Bilder dazu gibt’s in der bald folgenden neuen Fotogallerie. Stay tuned!
Da regnet es in zwei Wochen nur einmal, aber an dem Tag, an dem wir zum ersten Mal unsere Wäsche gemacht und sie nach draußen gehangen haben, kam es zu einem regelrechten Unwetter. Wir waren gerade in der Stadt, als sich aus heiterem Himmel dunkle Gewitterwolken über uns zusammenzogen. Daher machten wir uns, nachdem wir in einem ‘Book Exchange’ günstig englische Secondhand-Literatur erworben hatten, schnell auf den Weg zum Campingplatz zurück. Gerade noch rechtzeitig, denn schon beim Wäscheabhängen fing es sintflutartig an zu regnen. Im letzten Moment konnten wir die getrockneten Klamotten in Sicherheit bringen. Timing as usual…
Nachdem wir in ‘Minnie Water’ aufgebrochen sind, führte und der ‘Pacific Highway’ weiter Richtung Norden und es fing zum ersten Mal an zu regnen. Auf Höhe der Stadt ‘Lismore’ schien aber wieder wie gewohnt die Sonne und wir mussten uns die Straße mit geschätzen 500 Bikern des Motorradclubs ‘Australia Rebels’ teilen, die mit lauten Getöse und teils angsteinflössenden Outfits mit ihren Harley’s an uns vorbeifuhren.
wir auf unserer Tour durch Australien bereits eine Kakerlake, polyphone Vögel und sogar Kamele (!) entdecken konnten, haben wir nach einer Woche nun auch die ersten Kängurus gesichtet. Teils lebend, teils tot am Straßenrand liegend. Allerdings sind die Beuteltiere kleiner als wir erwartet haben. Wir befinden uns mitten im Nirgendwo in ‘Minnie Water’, wo es weder Handyempfang, noch gewohnte Trinkwasserqualität, dafür aber einen kleinen Campingplatz gibt, auf dem wir uns nach zwei Tagen endlich mal wieder duschen konnten.
