Ja, sehr verehrte Leser, die zwei planlos Reisenden sind relativ sesshaft geworden und verbringen ihre letzten Tage hier in Sydney, momentan am ‘Bondi Beach‘. Wir hatten viel um die Ohren in letzter Zeit, weswegen die Beiträge hier etwas rar ausgefallen sind, aber wir sind ja auch schon fast am Ende unserer Reise (Jay’s Hauptargument, weswegen er es seit zwei Monaten überhaupt nicht mehr für nötig hält, hier noch zu schreiben). Jedenfalls mussten wir ja noch das Auto verkaufen, im großen Stil Shoppen gehen und den Fallschirmsprung absolvieren, was wir gestern vollbracht haben (deshalb die urkomische Überschrift) und vieles mehr…
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.., dass wir momentan in ‘Melbourne’ sind, im größten Hostel weltweit, mit über 600 Betten und einer leider viel zu kleinen Küche. Zudem sind wir recht nahe an der City gelegen, weshalb wir hier auf Grund der 3,8 Millionen Einwohner ein schon sehr vielfältiges Angebot an Entertainment haben, v.a. in den Abendstunden. Bevor wir übrigens hier angekommen sind, haben wir auf der Strecke zwischen ‘Adelaide’ und ‘Melbourne’ die berühmte ‘Great Ocean Road’ befahren, die wirklich einige der besten Naturschauspiele der bisherigen Reise dargeboten hat, angefangen vom Sonnenuntergang bei den ‘12 Apostels’ bis hin zu überragenden Felsvorsprüngen an himmlischen Stränden und Buchten mit meterhohen Wellen (Fotos folgen). Zum Glück hatten sich die Temperaturen auch wieder etwas abgekühlt, obwohl es morgen wieder 43 Grad warm werden soll und einen Tag darauf auf eisige 23 Grad abkühlen. Wir sind jedenfalls bester Laune, obwohl die letzten 30 Tage unserer Australientour angebrochen sind und wir wegen des Autoverkaufs nach 6 Monaten den Campervan nun doch mal von innen und außen sauber machen müssen, was wir zuvor trotz dreckigster Outbacktouren blöderweise ignoriert haben. Aber wir gehen es bald an.. morgen!
Dieser Rekord wurde in den vergangenen Tagen gebrochen, nachdem das Thermometer auf erstaunliche und hitzewallende Werte von 44 bis 46 Grad Celsius anstieg. Und da Südaustralien der trockenste Staat des trockensten Landes der Erde ist, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass man von dieser Hitze richtig erschlagen wird, sobald man klimatisierte Bereiche verlässt. Wir ließen uns aus diesem Grunde in einem kühlen Hostel nieder, dass wir in den letzten zwei Tagen tagsüber nur selten verließen. Wir nahmen aus nachvollziehbaren Gründen halt eine sehr passive Haltung an und abgesehen von einem Besuch in der “Haigh’s” Schokoladenfabrik, wo wir jede Menge kostenlose Proben abstaubten, machten wir die Nacht mal wieder zum Tage, obwohl es selbst dann oft noch zu heiß war (um die 30 Grad). Heute Abend geht unsere Reise weiter Richtung ‘Melbourne’, denn mehr Zeit könne wir hier leider nicht verbringen, obwohl die Temperturen nur bedingt sinken sollen. Hoffentlich schmilzen wir nicht…!
Liebe Freunde gepflegter Unterhaltung, hier kommt nun der zweite und leider schon letzte Teil unserer spektakulär-unterhaltsamen Westküstentour (Teil 1), die viele einzigartige Erfahrungen, eindrucksvolle Bilder und lachhafte Begebenheiten mit sich gebracht hat. Lasst es euch schmecken…
Ja, die Beiträge hier sind in letzter Zeit etwas mager ausgefallen, aber wir waren auch gut beschäftigt. Immerhin mussten wir viel arbeiten, uns um die Rückflugtickets kümmern, was nicht ganz einfach war und… na ja, wir mussen halt auch mal etwas am Strand herum vegetieren - begleitet von leckerem BBQ, chilliger Musik und strahlender Sonne. Nur ins Meer konnten wir leider nicht, da in dieser Zeit drei lebensgefährlichen Haie das Wasser in der unmittelbaren Umgebung unsicher gemacht hatten (Read this). In den nächsten Tagen werden wir jedenfalls den Reisebericht von unserer Westküstentour posten, die nicht ganz unspektakulär war: ich sag nur umwerfende Unterwasserwelten, selbstgefütterte Delphine und jede Menge Planlosigkeit. Eine neue Fotogallerie wird ebenfalls folgen.
Den vergangenen Heiligabend haben wir hier im Haus zusammen mit dreißig anderen Leuten gefeiert, was aber nicht ganz abgelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt hatten. Denn außer durch den Truthahn und die Wichtelaktion hat das Ganze sehr an weihnachtlichem Flair vermissen lassen - vor allem, weil es recht warm war und das ganze mehr eine typische Hausparty als alles andere war. Als dann auch noch um 12 Uhr Abends alles Mann (und Frau) in den Garten gerannt sind, die Korken haben knallen lassen und die ganze Zeit riefen: “Just imagine it’s new year!”, waren wir dann vollends verwirrt, haben uns aber amüsiert auf das Spektakel eingelassen. Dafür hat das Buffet wunderbar gemündet: lange haben wir nicht mehr so gut, vielfältig und vor allem so viel an Fleisch gegessen (Truthahn schmeckt übrgens hervorragend, für alle die es noch nicht wussten). Trotzdem bin ich aber mal auf Silvester gespannt: Wahrscheinlich gespickt mit Geschenken und Festessen (wobei wir aber beide nicht abgeneigt wären).
Natürlich wünschen wir allen Lesern, Bekannten, Freunden und der Familie zu Hause ein angenehmes und besinnliches Weihnachtsfest. Macht euch ein paar schöne Tage ohne Streit und Stress! Nun naht die Zeit, um über Vergangenes und Künftiges nachzudenken, Erinnerungen und Erwartungen zu bedenken, Vorhandenes zu schätzen und Neues zu planen.
Da diese Frage die gesamte Zeit kommt, beantworte ich sie einfach mal hier für alle: Feiern werden wir heute mit den Brasilianern. Festdekoration sind bunte Luftballons (ich hab mir aber sagen lassen, dass es in Brasilien normalerweise auch anders gehandhabt wird) und es wird gegrillt - wenigstens gibt es Truthahn, was schon einen kleinen weihnachtlichen Flair mit sich bringt. Aber insgesamt ist Weihnachten dieses Jahr nichts besonderes: Ein Tag wie jeder andere. Aber zumindest gibt es dank Wichtelaktion ein kleines Geschenk für jeden.
Hier nun die lang versprochene Fotogallerie von den ‘Whitsunday Islands‘. Zusätzlich noch eine kurzes Résumé der aufregenden drei Tage auf dem Segelboot vom 17. bis 19. Oktober (und ja, es liegt schon etwas zurück, aber… naja, ihr kennt uns ja! Verplant halt!): Begeistert von all den beeindruckende Jachten am Hafen von ‘Airlie Beach‘ war unsere Vorfreude wenige Minuten nach Ankunft ziemlich groß, ebenso wie unsere Erwartungen. Dann sahen wir unser Schiff, die ‘Apollo‘, bei welcher wir auf den ersten Blick einfach nicht glauben konnten, dass dort über 30 Leute plus Crew untergebracht werden sollten. Hatte dann im Endeffekt aber doch ganz gut gepasst, obwohl es bei der Essensvergabe unter Deck schon mal etwas enger wurde (aber wir waren immer die Ersten!).
Mike ist bei seinem ersten Arbeitstag im “Crazy Monk”, einem Cafe/Bar in der Innenstadt und ich nutze die Ruhe um mitzuteilen was in der letzten Woche wesentliches passiert ist: BBQ Zu Ehren unseres Einzugs und der Verabschiedung der zwei schwedischen Studentinnen, die bis Montag noch unser Zimmer belegten, wurde am Freitag ein Grillabend in unserem Garten veranstaltet. Auf dem Rost lag mariniertes Känguruhfleisch, umhüllt von Schinken, sowie leckere Hähnchenkeulen. Es war ein gemütlicher Abend mit einigen Bieren und später auch leckerem Goon (Weißwein, der nicht aus Trauben besteht, aber Spuren von Fisch und Eiern enthalten kann, 12 AUS$, d.i. weniger als 6 Euro für vier Liter in jedem Liquorshop)!
Ach, verdammt! Jetzt haben wir es schon wieder geschafft weitere Strafzettel einzukassieren, obwohl wir uns geschworen haben, ab jetzt aufmerksamer zu fahren, da die Strafen langsam auch in der Reisekasse einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und das Schlimme ist, dass wir wir uns seit der letzten Knolle echt nichts mehr zu Schulden kommen lassen haben und wir noch nicht mal vollends Schuld am kompletten Ausmaß der Geldsumme sind, die wir jetzt zahlen müssen. Denn die Strafzettel sind noch aus der Anfangszeit aus Sydney: Eine Geschwindigkeitsüberschreitung und eine unbezahlte Tunnelnutzung (wobei uns keiner darauf hingewiesen hat, dass wir zwei Dollar, nun sogar zwölf Dollar zahlen müssen). |
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